Sinfonieorchester  der  BASF - Mitarbeiter

Laien mit Anspruch

Das Orchester „Collegium Musicum Ludwigshafen“ heißt jetzt „LUfoniker

Von Uwe Engel

„Das war zu schnell, nehmen Sie das Vibrato weg und spielen Sie sanft, am Griffbrett!“ Nach einem ersten Durchlauf beginnt der Dirigent mit den Korrekturen. Und schon kommt, was zuvor verwaschen klang, klar und strukturiert herüber. Robert Weis-Banaszczyk probt mit den LUfonikern die Ouvertüre zu Joseph Haydns Oper „Die wüste Insel“. LUfoniker? So nennt sich seit Juni das Orchester, das vorher unter dem Namen „Collegium Musicum Ludwigshafen“ agierte.

ProbenfotoAls Robert Weis-Banaszczyk Anfang 2017 die Leitung des Orchesters übernahm, trat er sein Amt mit dem Ziel an, dem Ensemble neue Impulse zu geben. Das Orchester wollte dies auch mit einem neuen Namen besiegeln und den in Deutschland x-mal vorhandenen Namen „Collegium Musicum“ ablegen. Der Standort sollte darin sichtbar werden und auch die Ausrichtung auf Sinfonische Musik, sagt Marion von Brockhausen, die Vorsitzende des Orchesters. Und so kam man auf „LUfoniker“.Das Herbstkonzert am Sonntag, 11. November, 17 Uhr in der Kirche Maria Königin in Ludwigshafen-Edigheim ist das erste Konzert unter dem neuen Namen. Finanziert wird das aus gut 30 BASF-Mitarbeitern und anderen Hobby-Musikern aus der Region bestehende Orchester durch Mitgliedsbeiträge, Förderer und Sponsoren, von denen die BASF nach wie vor der wichtigste ist. Seit 2002 ist das Orchester ein Verein. Geprobt wird jeden Mittwochabend in der Friesenheimer Froschlache.

Der 26-jährige Dirigent Weis-Banaszczyk hat Kontrabass und Dirigieren studiert und vollendet momentan an der Musikhochschule Mannheim ein Schulmusik-Studium. Mit ihm hat das Orchester einen guten Griff getan. Musikalität und pädagogisches Gespür merkt man ihm bei jeder Geste, jedem Wort an.

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Stehende Ovationen für das große Festkonzert

Dirigentenjubiläum von Klaus Siefert beim Cäcilienchor Rot

St. Leon-Rot. (mbi) Anlässlich des 30-jährigen Dirigentenjubiläums von Chorleiter Klaus Siefert veranstaltete der Cäcilienchor St. Mauritius Rot ein großes Festkonzert. Mit der festlichen Messe C-Dur KV 317, der sogenannten „Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart, eröffnete der Chor zusammen mit dem Orchester „Collegium Musicum Ludwigshafen“ das Konzert. Mit etwa 70 Sängerinnen und Sängern ist der Cäcilienchor St. Mauritius Rot mit Sicherheit einer der größten Kirchenchöre der Region, er präsentierte sich stark und leistungsfähig. Die Messe ist in den Streichern ohne Bratschen, dafür in den Bläserstimmen farbenreich instrumentiert. Als Gesangssolisten wirkten Josefa Kreimes (Sopran), Dr. Nicole Aeschbach (Alt), Constantin Rupp (Tenor) und Walter Henzel (Bass) mit.

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Standing Ovations für Musik und Gesang

Reilingen. Der Sängerbund 1897 begeht sein 120-jähriges Bestehen und setzte mit dem Jubiläumskonzert in der St.-Wendelinskirche einen fulminanten Schlusspunkt hinter die Feierlichkeiten. Der gut aufgestellte und engagierte Männerchor unter der Leitung von Klaus Siefert hatte sich musikalische Unterstützung in Form des Collegium Musicum Ludwigshafen geholt. Dazu gesellte sich Tenor Thomas Jakobs und natürlich der zum Verein gehörigen gemischten Chor "Sing2gether".

Den Organisatoren war eine großartige Mischung aus klassischer, mitunter kirchlicher Literatur und Moderne gelungen. Es war ein Konzert, wie man es sich als Zuhörer wünscht. Qualitativ hochwertig, musikalisch ansprechend und hoch motiviert dargeboten.

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Reich und hörenswert

Abschlusskonzert des Orgelsommers mit der Bezirkskantorei in der Kirchheimbolander Paulskirche

Von Roland Happersberger
 

Viel Schönes, darunter bemerkenswert Gelungenes, brachte am Nationalfeiertag das erfreulich stark besuchte Chor- und Orchesterkonzert der protestantischen Bezirkskantorei Kirchheimbolanden-Winnweiler mit einem Solistenensemble und dem Collegium Musicum aus Ludwigshafen unter der Gesamtleitung von Martin Reitzig. Zu hören war ein anspruchsvolles, pausenlos eindreiviertelstündiges Programm mit Musik von Mozart, Schumann, Schubert und Mendelssohn, in dem freilich nicht alles gleichermaßen überzeugte.

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Eindeutig positiv

Collegium Musicum erstmals mit neuem Dirigenten

Frischer Wind beim Collegium Musicum Ludwigshafen. Das erste Konzert unter seinem neuen Leiter Robert Weis-Banaszczyk hat das Orchester in der Friedenskirche bestritten. Das Motto „Von Mythen und Märchen“ war eine Anspielung auf das Auftaktstück, Mendelssohns Ouvertüre „Die schöne Melusine“. Das weitere Programm: Dvoraks Tschechische Suite und Beethovens viertes Klavierkonzert in G-Dur mit Sven Bauer als Solisten.

Robert Weis-Banaszczyk trat zum Jahresbeginn die Nachfolge Gerhard Kochs an, der das aus dem 1913 gegründeten BASF-Mitarbeiter-Orchester hervorgegangene Collegium 14 Jahre lang dirigiert hatte. Sein erster Auftritt am Pult seines neuen Orchesters hinterließ einen eindeutig positiven Eindruck.

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