Sinfonieorchester  der  BASF - Mitarbeiter

Laien mit Anspruch

Das Kernrepertoire der LUfoniker ist dasselbe geblieben: Musik des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, Klassik und Frühromantik, mit einigen Schlenkern in spätere Epochen. „Die Spezialität des Orchesters“, sagt Weis-Banaszczyk, „ist es, weniger Bekanntes von bekannten Komponisten und Bekanntes von weniger bekannten Komponisten zu spielen.“ Das Herbstkonzert enthält viel Populäres: Auf dem Programm stehen neben der Haydn-Ouvertüre Mozarts Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364 und Beethovens 6. Sinfonie, die „Pastorale“. Ein weiteres auch finanzielles Standbein des Orchesters ist die Begleitung bei Chorkonzerten. Wichtig ist dem Orchester die Zusammenarbeit mit jungen Solisten. So werden beim Konzert nächste Woche die Geigerin Nora Key und die Bratschistin Lea Roth zu hören sein.

2020 feiert das Orchester sein 40. Jubiläum. Gegründet wurde es 1980 als „Kammerorchester der BASF-Mitarbeiter“. Dirigent war Ernst Prappacher, Fagottist am Nationaltheater Mannheim. Von 2002 bis Ende 2016, als es „Collegium musicum“ hieß, hatte Gerhard Koch, Oboist bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Leitung inne.

Noch immer sind die LUfoniker ein reines Laienorchester, das sich aber schon als reguläres Sinfonieorchester begreift. Sein Kennzeichen sind für von Brockhausen das Engagement und die Spielfreude der Musiker. Da gibt es kein routiniertes Herunterspielen der Noten. Für Weis-Banaszczyk ist das Schöne, „dass man nicht wie ein Profiorchester in zwei Proben ein komplexes Werk einstudieren muss, sondern sich Zeit lassen kann“. Neue Gesichter sind immer willkommen. Ein Mangel herrscht besonders bei Fagott und Klarinette.
Kontakt:    Telefon 0621/663520, www.lufoniker.de

 

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